Quad Ersatzteile

Die QUAD-COMPANY bietet Deutschlands größte Auswahl an Original Ersatzteilen für Quad, ATV, UTV und Side-by-Sides. In unserem Shop können Sie ganz bequem und schnell alle erdenklichen Teile bestellen, die ihr Fahrzeug benötigt. Neben Original-Ersatzteilen, bieten wir auch ein umfangreiches Sortiment alternativer Zulieferer, diverser Marken und Hersteller an, sowie eine große Auswahl an Zubehör. Alles ganz einfach online bestellen. Und so geht das: Klickt auf das Firmenemblem eures Quad-Herstellers, wählt euer Quad-Modell aus und klickt in die entsprechenden Baugruppen. Die benötigten Ersatzteile lassen sich ganz einfach per Mausklick aus den übersichtlichen Explosionszeichnungen heraus in den Warenkorb legen und bestellen.

Die Geschichte der Quads und ATVs

Vom Kraftkarren zum Spaß- und Freizeitmobil für jedermann. Derzeit tummeln sich in Deutschland nahezu 120.000 Exemplare der kleinen vierrädrigen, oben offenen Kraftfahrzeuge. Angefangen hat das wohl alles im Jahre 1962. Mit dem KRAKA. Dem Kraftkarren der Zweiradunion, der für den Land- und Forstwirtschaftlichen Einsatz entwickelt wurde. Nach dem Ende der Zweiradunion, übernahm die Firma Faun das Konzept dieses "Ur-Quads" und entwickelte daraus für die Bundeswehr das Wiesel. Sein amerikanisches Pendant ist der M274 Mechanical Mule der US-Army. Der mechanische Esel wurde sogar schon 1957 in Dienst gestellt.

Lange Zeit passierte dann aber erstmal nichts mehr, bis Honda, Yamaha und Kawasaki anfingen, dreirädrige Spaßfahrzeuge für die südkalifornischen Wüsten zu bauen. Diese ATCs, All Terrain Cycles, hatten jedoch einen entscheidenden Nachteil. Ihnen fehlte einfach ein Rad. Sie ließen sich schlecht lenken und kippten gerne um. In Folge vieler schwerer Unfälle stoppten die Hersteller ihre Produktion. Suzuki war mit der LT 125 schließlich der erste Hersteller, der eines der modernen Quads auf den Markt brachte und die Erfolgsgeschichte der vierrädrigen Freizeitmobile einläutete. Nahezu alle anderen großen Hersteller zogen nach und auch die Land- und Forstwirtschaft entdeckte den mechanischen Esel erneut für sich und ihre Zwecke.

In Nordamerika ist der Markt für die Quads und ATVs riesig. Über eine Million Fahrzeuge werden dort pro Jahr zugelassen. Während man in Deutschland fein säuberlich die Begriffe Quad und ATV trennt, ersteres bezeichnet die Sport- und Freizeitfahrzeuge, forst- und landwirtschaftlich ausgerichtete Vierräder werden als ATV angeboten, ist in den USA einfach alles ein All Terrain Vehicle. Relativ neu im Reigen der Vierrädrigen sind die Side-by-Side-Fahrzeuge. Im Gegensatz zum Quad und zum ATV, die beide über einen Motorradsitz und eine Lenkstange verfügen, sind beim Side-by-Side ein Autositz und ein Lenkrad verbaut.

Da die großen japanischen Motorrad- und Quad Hersteller, wie z. B. Yamaha, sich hauptsächlich auf den amerikanischen und asiatischen Markt konzentrieren, werden ihre Quads meist als reine Geländefahrzeuge ohne Homologation für den europäischen Straßenverkehr ausgeliefert. Den notwendigen Umbau für die Straßenzulassung nimmt dann der Importeur oder Händler hierzulande vor. Beleuchtungsanlage und Tacho müssen der EU-Norm entsprechen. Das erklärt auch die großen Preisunterschiede, zwischen den Quads in den US und hier in Europa. Selbiges trifft natürlich auch auf die großen amerikanischen Hersteller wie Polaris und Arctic Cat zu.

Besser machen es die Taiwanesen. Die Quads von Adly, Access, Aeon, Kymco oder TGB werden von vornherein zulassungsfähig und serienmäßig bereits mit den sogenannten COC-Papieren und allen nötigen Anbauteilen für die EU-Homologation ausgeliefert. Dementsprechend groß ist inzwischen der Marktanteil dieser Hersteller. Quads bis 50 ccm Hubraum dürfen mit dem Führerschein der Klasse AM ab einem Alter von 16 Jahren gefahren werden. Hier reicht, wie beim Moped, ein Versicherungskennzeichen. Alles, was mehr Hubraum hat, darf nur mit dem PKW-Führerschein, also der Fahrerlaubnisklasse B, im Straßenverkehr bewegt werden.

Mittlerweile reichen die Hubräume der Quads und ATVs bis zu 1.000 Kubik. Da steckt ordentlich Schub drin. Und auch das Fahren will gelernt sein. Durch ihre Bauart, haben sowohl Quad als auch ATV ganz eigene Fahreigenschaften, die man weder mit dem Auto, noch dem Motorrad vergleichen kann. Grundsätzlich unterscheiden sich Straßenquads und ATVs schon optisch deutlich voneinander. Während die ATV für den Geländeeinsatz konzipiert sind und meist mit Einzelradaufhängung, grob profilierten Ballonreifen und reichlich Bodenfreiheit eher hochbeinig daher kommen, setzen die reinen Straßenquads auf einen tiefen Schwerpunkt, eine breite Spur und eine starre Hinterachse, ohne Differenzialgetriebe. Der Antrieb erfolgt meist über Kette, wie beim Motorrad. Für den Sporteinsatz kann da schnell mal, je nach Rennstrecke, die Übersetzung geändert werden. Beim ATV, das meist per Kardanwelle angetrieben wird, Allradantrieb und Rückwärtsgang hat, kann die Übersetzung durch den Austausch anderer Variomatikgewichte bzw. Reglerrollen geändert werden.

Egal ob ATV, oder Quad, auf der Straße, oder im Gelände, das fahren eines solchen Gerätes fordert vollen Körpereinsatz. Besonders die ATVs mit ihrem hohen Schwerpunkt neigen bei schneller Kurvenfahrt zum Kippen über das vordere kurvenäußere Rad. Dem muss der Fahrer mit einer deutlichen Gewichtsverlagerung zur Kurveninnenseite entgegenwirken. Fast wie beim Hanging-Off auf dem Motorrad. Logisch, dass für Fahrer und Beifahrer auf Quads und ATVs Helmpflicht besteht.


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